Camino de Santiago, 2014

Am 18. Mai 2014 ging’s ab Rothrist zum Kloster St. Urban, Huttwil und weiter nach Santiago de Compostela. Die Blogposts, die ich auf dem Jakobsweg geschrieben habe, sind in einem Büchelchen gesammelt:
Zwischen Himmel und Erde. Reich sein heisst gute Wanderschuhe haben.

Spätestens mit 60, habe ich mir damals vorgenommen, gehe ich wieder auf Pilgerschaft. Diesmal auf der Via Francigena, denn ich habe etwas weniger Zeit. Aber es sollen nicht weniger Spenden zusammenkommen für die 250 Kinder des Kinderhilfswerks CFI, das über den Gönnerverein CFI mit-unterstützt wird.

Mit diesem aktuellen Blog informiere, orientiere und unterhalte ich auf der Via Francigena Wandersponsoren und alle, die sonst interessiert sind. Ich möchte Spenderinnen und Spender animieren, sich für die gute Sache einzusetzen. Denn es macht Freude, Menschen und insbesondere Kindern zu helfen. Und ich möchte die vielen Erwartungen und Erlebnisse festhalten und teilen. Auch als Ansporn, es selbst mal zu versuchen.

Besondere Impressionen

Für den Entscheid, auf den Jakobsweg zu gehen, habe ich fast zwanzig Jahre gebraucht, um vom Wunsch endlich zur Tat zu kommen. Seither weiss ich – es geht (fast) immer, man darf aber nicht nur wollen, man muss es tun: Wanderschuhe und los.  Von vielen Menschen, denen ich in den letzten Jahren vom Jakobsweg erzählt habe, hörte ich immer wieder: „Ich möchte schon, aber…“ Nun, diesen Vielen, die eigentlich…, aber meinen, sie könnten nicht, möchte ich den Mut geben, sich auf den Weg zu machen: Unabhängig von Alter, Geschlecht und körperlicher Verfassung. Alleine (man ist nie alleine) oder Gemeinsam. Es gibt nur wenige und kaum gute Gründe, um sich doch nicht auf den Weg zu machen.